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| Peter Steinmann | |
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Seit 1984 freischaffender Künstler in Solothurn und Leuzigen (BE) Weitere Informationen bei SoKultur «Das Leben ist nicht konstant», sagt Peter Steinmann, «es ist im steten Wandel». Damit unterstreicht er auch mit seinen neuen Arbeiten in Acryl Heraklits «Panta rhei» – Alles fliesst, alles ist unabdingbaren Veränderungen unterworfen und alles Sein befindet sich im Strom des Entstehens und Vergehens und somit im Kampf der sich bedingenden und ergänzenden Polaritäten, der Prinzipien von Yin und Yang: dunkel und hell, Transparenz und Dichte, malerisch und zeichnerisch, räumlich und flächig, fliessende Energie und konzentrierte Ruhe, Seele und Körper. Waren es früher die Figur in der Bewegungsfülle des Tanzes und die Natur im Wandel und der Veränderung der Gezeiten und Erosionen, so hat er nun seinen künstlerischen Anspruch zur reinen malerischen, informellen Geste weitergeführt. Losgelöst von Figurationen kostet er den Wandel der Dinge, die Bewegung in ihren vielfältigen Metamorphosen mit Farbe und Form, Fläche und Zeichen aus. Sichtbar gemacht durch malarchetypische Konstanten: lasierende Schichten, die darunter Liegendes antönen, darunter liegende Farbmomente, die an die Oberfläche drängen, Farbrhythmen, die in Untergründe greifen, einfachste generös gesetzte Zeichen, die sich formieren, räumliche Dimensionen (mit)bestimmen, Flächiges und Lineares im suggestiven Wechsel, kalligrafische Notationen im steten Wandel mit malerischen Momenten, kompakte Farben und -kontraste, die mit zarten Nuancen kommunizieren. Form, Farbe, Fläche, Raum und Zeichenhaftes scheinen im unerschöpflichen Flusse kompositorischer Prozesse und Stimmungen. Getragen von einer neuen Farbkraft formen sich die dritte Dimension, die räumlichen Ideen nun allein aus der Ambivalenz von Form und Gegenform, Dynamik und Kontemplation, Materialität der Glasfaser-Polypropylen-Untergründe und der Immaterialität des malerischen Seins. Den ganzen Text als PDF
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